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Amerikanische Master Chiropraktik

Behandlungstechniken

In den Videos lernen Sie unsere Behandlungstechniken kennen

Zur Amerikanischen Master Chiropraktik gehören verschiedene Stilrichtungen und Strategien, die sich im Laufe der letzten 100 Jahre entwickelt haben und stetig weiterentwickelt werden. Allen gemein ist die zugrunde liegende durchaus begründbare Hypothese, dass unser Körper über seine ihm angeborene Intelligenz die einzige Instanz ist, die heilt und darum aktiviert werden muss. Zentraler Fokus der Chiropraktik ist unser Gehirn und Nervensystem als übergeordnete Schaltstelle. Die in der Chiropraktik verwendeten Impuls-Techniken werden als Justierungen bezeichnet. Wirbel können dabei nicht verschoben, eingerenkt oder ausgeleiert werden. Lediglich die Beweglichkeit der Wirbel-Segmente wird durch die Justierung unmittelbar positiv beeinflusst. Die aus unserer Sicht heilende Korrektur der Blockade erfolgt über die Zeit der Justierungen durch unseren Körper selbst! Justierungen werden an Nervenkommunikationsstörungen, besonders an Ihren Austritten zwischen den Wirbeln, gesetzt und bringen diese Störungen unserem Gehirn in Aufmerksamkeit. Diese Bereiche von Blockaden werden  in der modernen Chiropraktik als Subluxationen bezeichnet. Die Wurzel des Wortes kommen aus dem Lateinischen und setzt sich aus dem Wort „Lux“ für Licht und dem Wort „Sub“ für unter zusammen. Eine Subluxation ist ein Bereich unserer Wirbelsäule, wo Wirbel nicht an ihrem Platz sind und Druck auf das Nervensystem ausüben. Dies kann stumm verlaufen oder nach gewisser Zeit schmerzhaft werden und der Wegbereiter für Krankheiten werden.

Diese Definition unterscheidet sich, wie an anderer Stelle bereits ausgeführt, von den Vorstellungen der evidenzbasierten Medizin, landläufig als Schulmedizin bezeichnet.

Definition der Subluxation und Hypothesen der Bedeutung:
Als Subluxation wird ein Verbund von funktioneller und/oder krankhafter Gelenkveränderung mit Beeinträchtigung des Nervensystems bzw. der Neurointegrität sowie möglicher Beeinflussung des Visceralsystems (Organe) und der allgemeinen Gesundheit bezeichnet. Subluxationen wirken sich also auf unseren ganzen Körper mit all seinen Strukturen und Geweben aus. Blockaden können Migräne, Schwindel, Verdauungsstörungen, Schulter/Nacken-Beschwerden mit Schmerzen, chronische Verspannungen, Menstruationsprobleme und unerfüllten Kinderwunsch, Bandscheibenvorfälle und Hexenschuss, Infektanfälligkeiten, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen oder auch Herz-Kreislaufprobleme wie Herzrhythmusstörungen auslösen. Der subluxationszentrierte Ansatz ist hinsichtlich Zweck und Genauigkeit einmalig und lässt sich gegenüber manipulativen Therapien wie Chirotherapie und Osteopathie leicht abgrenzen. Der Begriff Subluxation ist an die Chiropraktik gebunden und grenzt sich gegenüber dem in der Medizin verwendeten Terminus ab. Chiropraktik ist daher auch eine auf den Subluxationsaspekt begrenzte Therapie (CCP, 2014).

Die Auswirkungen auf unseren Organismus sind immens und anfänglich nicht immer von Schmerz und anderen Symptomen begleitet. Keine Symptome zu haben bedeutet nicht, gesund zu sein. Manchmal haben Männer nur ein einziges Symptom: den Herzinfarkt, mit tödlicher Auswirkung oder den Tumor, der, bevor wir ihn erkennen, oft eine jahrelange Entwicklung hatte. Wahrscheinlich hätten wir vorher gesagt „Ich habe nichts, ich bin gesund“. Subluxationen sind meist über einen langen Zeitraum stumm aber aktiv, stören die Körperfunktionen und unsere Gesundheitsenergie, bis Krankheit entsteht. Verstehen Sie wie wichtig es ist, dies zu erkennen!
In der Früherkennung und Justierung mit dem Lösen von Blockaden und dem Neustart im Nervensystem liegt der große Gewinn der Chiropraktik. Denn Chiropraktik wirkt wie ein Trainings-Programm für unsere Nervenzellen und Synapsen, in dem es über gestaffelte Justierungen dem intelligenten Gehirn ermöglicht, unsere Selbstheilungskräfte neu zu aktivieren. Wir bilden immer wieder neue Subluxationen durch unsere oft biologisch nicht konforme Lebensführung und dem ständigen psycho-emotionalen Stress. Dieser Stress ist einer der Hauptgründe, weshalb sich Subluxationen bilden. Darum ist es von Notwendigkeit, je nach individueller Lebenssituation, Justierungen ein Leben lang für unsere Gesundheitspflege zu nutzen. Wir müssen unser Nervensystem und unsere Wirbelsäule dauerhaft schützen. Unsere Zähne putzen wir ja auch nicht einmal und warten dann ab, bis der nächste Zahn sich meldet. Die nötigen Behandlungsfrequenzen werden wir nach der ersten Untersuchung und Justierung aufzeigen und die weiteren Schritte empfehlen. Dazu gehören auch alle Honorierungs-und Abrechnungsmodalitäten. Wir Chiropraktiker behandeln ausschließlich Subluxationen und keine Symptome!

Ganz klar, das sind unsere Vorstellungen und Lehren, nicht die der evidenzbasierten Medizin. Ausreichende wissenschaftliche Belege gibt es hierfür nicht. Aber es ist die Basis unseres Handelns. Ob und wie erfolgreich das ist, sollten Sie unsere Patienten fragen.

Im Folgenden können Sie grafisch die Behandlungsphasen ablesen und deren Bedeutung erkennen:

Phase 1 – Korrekturphase:
Hier befindet sich Ihr Körper in der Umstellung und kann gesetzte Korrekturimpulse noch nicht halten. Einige Justierungen in kurzen Abständen sind in dieser Phase erforderlich, damit gewohnte Muster verändert werden können.

Phase 2 – Stabilisierungsphase:
Ihr Körper fängt an, die gesetzten Korrekturen zu halten. Justierungen sind regelmäßig, aber in größer werdenden Abständen erforderlich.

Phase 3 – Erhaltungsphase:
Fehlbelastungen, langes Sitzen, zu wenig Bewegung und zu viel Stress gehören schon fast zum Alltag. Um den erreichten Behandlungserfolg zu erhalten, empfehlen wir Ihnen regelmäßige Vorsorgetermine in großen Abständen, unabhängig von Symptomen, zu vereinbaren.

Das sind natürlich grafisch aufbereitete Idealvorstellungen. Der Einzelfall ist immer, wie der Mensch an sich, individuell.

Wir verfügen über vollständige Ausbildungen in folgender Amerikanischer Chiropraktik, die wir einzeln oder als intelligente Kombinationen bei unseren Justierungen einsetzen.

Für alle Methoden gilt: Sie sind größtenteils über Jahrzehnte empirisch entwickelt worden, entsprechen in ihren pathophysiologischen Mustern oft nicht den Vorstellungen der evidenzbasierten Medizin und werden, das ist aber in den Ländern des Erdballs durchaus unterschiedlich, nicht oder wenig bis breit zustimmend anerkannt. Wir stellen auch deutliche Unterschiede der Anerkennung zwischen der akademischen, der Lehre verpflichteten und der „praktischen“ Medizin fest. Dass nicht alle wissenschaftlichen Studien der modernen, primär aus den USA stammenden Chiropraktik den Regeln der evidenzbasierten Medizin genügen, sei dahingestellt. Der interessierte Leser möge sich sein eigenes Bild formen. Wir sind jederzeit zur Diskussion bereit.

Chiropraktik-Instrument-Technik (CIT)

Die CIT ist eine der am besten durch eigene Studien der Chiropraktik belegten und weltweit am häufigsten eingesetzte Technik der Amerikanischen Chiropraktik. Sie beinhaltet ein genau festgelegtes Abfrageprotokoll, bestehend aus speziellen neurologischen Testmethoden und aktiven Bewegungsmustern des Patienten. Dieses exakte Diagnosesystem führt den Therapeuten sofort und eindeutig zur Subluxation. Die analysierten Gewebefixierungen werden mit Hilfe des Aktivators, einem mechanischen Impulsgeber, punktgenau und mit individuell dosierbarer Stärke korrigiert. Damit gehört die CIT zu den low-force-Techniken der Chiropraktik: Wenig Kraftaufwand führt oftmals zu großartigen Ergebnissen.

Full-Spine-Techniken (FST)

Die FST ist eine der Königsdisziplinen in der Amerikanischen Chiropraktik und erfordert ein jahrelanges Studium und Üben der Techniken. Hier werden Impulse an Nervenverteiler unserer Wirbelsäule mit hoher Amplitude an Geschwindigkeit und minimaler Kraft absolut präzise und in aller Regel schmerzlos ausgeführt. Die kinästhetische Antwort unseres Gehirns erfolgt und verändert nach Beobachtung einzelner Therapeuten die blockierte Situation, die Subluxation, unmittelbar und fühlbar. Der Impuls geht dabei immer aus der blockierten krankhaften in eine normale gesunde Richtung. Das oft auftretende Knacken signalisiert das kurze Öffnen der blockierten Wirbelgelenkverbindungen, wobei, und das ist besonders wichtig, kein Wirbel in seiner Position verändert wird. Man kann nichts Einrenken oder Ausleiern. Vom Säugling bis ins hohe Alter setzen wir dieses Vorgehen ohne beobachtete Probleme gezielt ein.

Thompson-Terminal-Point-Techniken (TTPT)

 

Die Justierungen der TTPT finden auf einer speziellen Liege, dem sogenannten Drop-Table, statt. Ein dosierter Impuls im analysierten Wirbelsäulensegment, am Becken oder an den Extremitätengelenken führt zu einer Fallbewegung des zuvor angehobenen Liegenelements. Die auftretende kinetische Energie ergänzt den Impuls des Chiropraktors und begrenzt gleichzeitig die Krafteinwirkung, was die TTPT zu einem schonenden Verfahren macht.

Sakro-Occipital-Technik (SOT) 

Die SOT wird wegen der physiologischen Beziehung zwischen Sacrum (Kreuzbein) und Occiput (Hinterhauptschädel) so bezeichnet. Nach Haltungsprüfung und Einteilung der Beschwerden in Kategorie I, II oder III, die dem Status des Gesundheitsverlustes entsprechen, folgt die jeweils eigenständige und gezielte Lagerung auf keilförmigen Blöcken. Durch das Eigengewicht und die Atembewegung des Patienten sowie sanften Impulsen des Chiropraktors finden Wirbel, Bandscheiben und Becken wieder in ihre natürliche Position zurück. Das gleichmäßige und rhythmische Pulsieren der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) wird wiederhergestellt, eine der unserer Meinung nach wichtigen Voraussetzungen für die optimale Funktion unseres Nervensystems. Dem stimmt die evidenzbasierte Medizin aber definitiv nicht zu.

Tedd Koren Spezifik Technik (KST)

Die nach dem amerikanischen Doktor der Chiropraktik Tedd Koren benannte Technik ermöglicht es aus unserer Sicht schnell, spezifisch und genau zu analysieren und zu justieren. Kernstück der Diagnostik ist der sog. Occipital Drop (OD), eine Funktionsprüfung an der Schädelbasis des Patienten, die mit dem Muskeltest aus der Kinesiologie vergleichbar ist, der ebenfalls unbewiesen ist. Wir wollen vom Körper erfahren, ob, wo und in welche Richtung eine Justierung benötigt wird. Die lokalisierten Strukturen wie Wirbel, Bandscheiben, Schädelknochen, Akupunkturpunkte, Meridiane, emotionale Punkte u. a. werden mit dem Arthro-Stim® informiert. Die kurzen, vibrierenden Impulsfolgen dieses Gerätes justieren sanft und sicher und in jeder erforderlichen Position, z. B. auch in der Haltung, in der der Schmerz regelmäßig auftritt. Sie führen nach unseren Beobachtungen nicht selten zu unmittelbar erlebbaren positiven und langdauernden Veränderungen.